Ereignisse

Hainburgs Geschichte in Zahlen

Die Geschichte Hainburgs in Zahlen

4000 – 1800 v. Chr. Jungsteinzeitliche Siedlung im Teichtal – Röhrgraben
1800 – 800 v. Chr. Bronzezeit: Teichtal – Röhrgraben großes Gräberfeld der Wieselburger Kultur (Hockergräber
800 – 400 v. Chr. Ältere Eisenzeit: Siedlung – Braunsberg, Uhubergerl
400 – ca. 9 v. Chr. Jüngere Eisenzeit: Keltische Fluchtburg auf dem Braunsberg (Name Karnunt?) von den Römern erobert
1042 Zerstörung Heimenburgs durch Kaiser Heinrich III. während eines Ungarnfeldzuges
1050 Beschluss zu Nürnberg: Kaiser Heinrich III. gibt den Auftrag zur Errichtung der Reichsfestung Heimenburg (Schlossberg). Am Fuße des Berges entwickelt sich eine neue Siedlung
ab 1094 Ausbau von Burg und Stadt unten den letzten Babenbergerherzögen zu einer befestigten Burgstadt (Lösegeld – Richard Löwenherz)
1230 – 1244 Errichtung von Ungar- und Wienertor
1248 Nach dem Tod von Herzog Friedrich II. nimmt seine Schwester, Königinwitwe Margarethe in Hainburg ihren Wohnsitz
1252; 11.02. Ottokar II. Premysl und Margarethe heiraten in der Pankratiuskapelle am Schlossberg
1282 Hainburg fällt an die Habsburger
1356 Beginn der Verpfändungen: 1. Pfandinhaber Alber von Puchheim
1451 Kaiser Friedrich III. verleiht Hainburg ein Grundsiegel
1482 Matthias Corvinus erobert die Stadt
1490 Kaiser Maximilian befreit die Stadt
1529 Hainburg wird von den Türken eingenommen
1629 Die Stadt erwirbt die Herrschaft Hainburg
1683; 11.07. Hainburg wird von osmanischen Truppen erobert und niedergebrannt, tausende Menschen werden getötet oder verschleppt
1714 Ausbau der Pfarrkirche
1723 Gründung der Tabakmanufaktur um ehemaligen Minoritenkloster
1737 – 1740 Joseph Haydn besucht in Hainburg die Schule
1749 Errichtung der Mariesäule, gestiftet von Maria Oppitz
1756 – 1757 Errichtung des Kirchturmes durch Matthias Gerl
1757 Graf Gabriel Bethlen lässt am Fuße des Schlossberges das neue Schloss errichten
1852 Das Schloss wird vom Staat gekauft und in ein Kadetteninstitut umgewandelt
1886 Bau der Bahnstrecke Hainburg – Bruck
1894 Zur „Tausendjahrfeier“ veröffentliche Pfarrer Joseph Maurer seine “Geschichte der landesfürstlichen Stadt Hainburg“
1914 Hainburg erhält elektrisches Licht; Eröffnung der Pressburger Bahn
1919 Hainburg zählt 7551 Einwohner
1927 Entdeckung der frühbronzezeitlichen Gräber im Teichtal
1935 Bezeichnung „Hainburg an der Donau“ wird verbindlich
1948 Eröffnung des neuen Spitals (umgebaute Jägerkaserne)
1959 Eröffnung des Bergbades
1963 Inbetriebnahme der neuen Tabakfabrik
1973 Einweihung der Donaubrücke
1974 Partnerschaft mit Nieder Roden (BRD)
1975 Beginn der Sanierungsarbeiten auf dem Schlossberg
1977 Ankauf des Schlossberges durch die Stadtgemeinde
1981 Volkszählung: Hainburg hat 5749 Einwohner
1982 Einweihung der neuen Haydn-Gedächtnis-Orgel
1983; 09.04. Eröffnung der 1. Baustufe des Krankenhausneubaues
1984 Besetzung der Donauauen durch Naturschützer – Einstellung des Kraftwerksprojektes
1989; 09.09. Eröffnung und Inbetriebnahme der 2. Baustufe des Krankenhauses
1989; 03.12. Öffnung des „Eisernen Vorhanges“
1991; 11.02. Musikschule im ehemaligen Schnupftabak-Gebäude eröffnet
1991 Volkszählung: 5752 Einwohner, 2789 Haushalte
1991; 25.05. 1. Marathonlauf Hainburg – Pressburg
1996; 27.10. Unterzeichnung des 15a-Staatsvertrages – des Vertrages zur Errichtung des „Nationalpark Donau-Auen“ durch die Landeshauptmänner Erwin Pröll und Michael Häupl sowie Bundesminister Martin Bartenstein im Burghof auf dem Schlossberg
1997 Sanierung der Mariensäule beendet
1998 Errichtung der Vorschüttung an der Donaulände
2001 Volkszählung: 5653 Einwohner
2001; 03.09. Spatenstich zum Bau des Nationalparkbesucherzentrums beim Wasserturm
2002; 17.03. Volksabstimmung zum Wasserturmprojekt. 36,61 % der Wahlberechtigten nehmen teil, davon entscheiden sich 2 Drittel gegen das Projekt von Wolf D. Prix (Coop Himmelb(l)au). Am 23.04.2002 wird das Projekt eingestellt
2002; 20.07. Übergabe des neuen Feuerwehrstützpunktes zum 140-jährigen Bestand der Freiwilligen Feuerwehr der       Stadt
2002; 16.08. Bisher höchstes Donauhochwasser, Pegelstand 9,50 Meter
2005; 01.01. Das allgemeine öffentliche Krankenhaus der Stadt Hainburg wird vom Land NÖ übernommen
2006; 01.08. Die 3. Batterie der Fliegerabwehrstaffel 1 wird aus Hainburg abgezogen. Damit steht die Kaserne leer
2007; 11.07. Eröffnung der Kulturfabrik
2008 Kaserne, Parkplatz und Exerzierplatz wurd an eine private Firma verkauft; Hainburg ist keine Garnisonsstadt mehr
2010; 05.03. Spatenstich zum Hotel „Altes Kloster“ im Vierkanter
2010; 18.06. Spatenstich zum Neubau der evangelischen Martin Luther Kirche, geplant von Architekt Wolf D. Prix von Coop Himmelb(l)au
2010; 02.10. Eröffnung des neuen Landespensionistenheimes beim Krankenhaus
2011 Schließung der Tabakfabrik
2011 Teile der Landesausstellung „Erobern – Entdecken – Erleben im Römerland Carnuntum“ werden in der Kulturfabrik gezeigt
2011; 30.04. Die nach den Plänen des Hainburger Architekten Wolf D. Prix errichtete Martin Luther Kirche wird eröffnet
2015 Einkaufszentrum „Galleria Danubia“ wird an der Stelle der Tabakfabrik eröffnet
2024 Johannes Gumprecht übernimmt mit 24 Jahren als jüngster Bürgermeister Österreichs die Stadtgeschäfte
2026 Auf dem Gebiet der ehemaligen Kaserne entsteht ein Uni-Campus