Ausstellungsstücke

Kappenabzeichen

Orden der K.u.K. Armee 1914-1918

Die Folgende Liste ist von oben nach unten von links nach rechts geordnet.

  1. patriotisches Kappenzeichen zum Gedenken an Kaiser Franz-Joseph I.

Verbreitung: 1916-1918 in Österreich-Ungarn

Hierbei handelt es sich um ein Kappenabzeichen aus dem Ersten Weltkrieg, welches zum Gedenken an den Tod von Kaiser Franz Joseph I. im Jahr 1916 in ganz Österreich-Ungarn herausgegeben wurde (deshalb die Initialen FJI und das Jahr 1916).

 

  1. Das Patrioten-Abzeichen des Königreichs Ungarn

Verbreitung: 1900-1918 in den Ländern der ungarischen Krone

Dieses Abzeichen wurde innerhalb der Länder der ungarischen Krone für besondere militärische Verdienste vergeben. Darauf sieht man unter der Stephanskrone die Wappen aller Länder die ehemals unter ungarischer Herrschaft standen.

 

 

  1. Das patriotische Eiserne Kreuz des Königreich Ungarns

Verbreitung: 1914-1917 in den Ländern der ungarischen Krone

Dies war ein patriotisches Abzeichen, dass im Königreich Ungarn im Laufe des Krieges verteilt wurde und allgemeine Vaterlandstreue darstellen sollte.

 

 

 

 

 

  1. Das patriotische Eiserne Kreuz des deutschen Kaiserreiches

Verbreitung: 1914-1918 im deutschen Kaiserreich

Ein patriotisches Abzeichen aus dem deutschen Kaiserreich, dass ebenso wie die österreichisch-ungarische Version Vaterlandsliebe und Treue darstellen sollte. Diese Version wurde jedoch an Soldaten und Zivilisten vergeben und diente nicht als Belohnung für besondere militärische Leistungen.

 

  1. Österreichisches Militärverdienstkreuz

Verbreitung: 1900 – 1917 in Österreich-Ungarn

Ein patriotisches Steckkreuz, dass für besondere militärische Verdienste vergeben wurde. Darauf ist Kaiser Franz Jopseph I. beim Beten abgebildet.

 

 

  1. militärisch-patriotisches Abzeichen der K. u. K. Kriegsmarine

Verbreitung: 1915-1917 an die Mitglieder der österreichisch-ungarischen Kriegsmarine.

Ein patriotisches U-Boot-Abzeichen der K. u. K. Kriegsmarine. Speziell wird hierbei das U-Boot U5 gezeigt, dass von Georg Ludwig von Trapp kommandiert wurde, welcher es 1915 schaffte mit der U5 den französischen Panzerkreuzer Léon Gambetta und das italienische U-Boot Nereide zu versenken

 

  1. u.k. Kappenabzeichen des Türkischen Roten Kreuzes mit der mit österreichischer Kaiserkrone

Verbreitung: 1914 – 1918 an Mitglieder des türkischen (und vielleicht auch des österreichisch-ungarischen) Roten Kreuzes

Das Kappenabzeichen repräsentierte die militärische Zusammenarbeit und Freundschaft zwischen Österreich-Ungarn und dem Osmanischen Reich (den sogenannten Mittelmächten) im Ersten Weltkrieg, besonders nach dem Kriegseintritt der Türkei (29./30. Oktober 1914).

Dieses Abzeichen wurde wahrscheinlich von Soldaten oder Zivilisten getragen, die mit dem Türkischen Roten Kreuz in Verbindung standen, um ihre Zugehörigkeit zu ihren Verbündeten zu zeigen, so wie es auch andere patriotische Abzeichen gab

 

  1. Propaganda-Pin

Verbreitung: 1915 – 1918 im deutschen Kaiserreich und der österreichisch-ungarischen Monarchie.

Dies war ein Propaganda-Anstecker der zu Kriegszeiten in Österreich-Ungarn und dem deutschen Kaiserreich weit verbreitet war. Der Anstecker ruft zu vereinter Stärke gegen die Entente-Mächte (hierbei speziell England) auf.

 

  1. Broschüre des Roten Kreuzes

Verbreitung: 1916 – 1918 in Österreich-Ungarn an Mitglieder des Roten Kreuzes.

Eine Broschüre des k. u. k Roten Kreuz mit einer Abbildung des Kronprinzen Franz Joseph Otto. Die Broschüre wurde wohl an Mitglieder des Roten Kreuzes in Österreich-Ungarn vergeben, wahrscheinlich um ihre Tätigkeiten im Feld zu ehren als auch um Kronprinz Franz Joseph Otto als neue Identifikationsfigur im Reich zu etablieren.

 

  1. Patriotischer Anstecker des Eisernen Kreuzes

Verbreitung: 1914-1918 im deutschen Kaiserreich.

Dies ist eine Anstecknadel in Form eines Eisernen Kreuzes mit einem Eichenlaubkranz, das als patriotische Brosche getragen wurde. Diese Version wurde 1914 von Kaiser Wilhelm II. veröffentlicht. Das „W“ in der Mitte steht für Wilhelm

 

  1. Militärisches Abzeichen des k. u. k. 27. Sturm-Bataillons

Verbreitung: 1915 – 1918 an Mitglieder des 27. Sturm-Bataillons des österreichisch-ungarischen Heeres.

Ein Abzeichen aus dem Ersten Weltkrieg (wurde von G. Gurschner in Wien gefertigt) zu Ehren des steirischen Infanterieregiments Nr. 27. Dieses Bataillon nahm an zahlreichen Schlachten in Galizien und den Dolomiten teil und galt als eines der prestigeträchtigsten Regimenter im Heer der Habsburgermonarchie.

 

  1. Patriotisches Abzeichen mit einer Abbildung der Isonzo Armee

Verbreitung: 1915 – 1917 in Österreich-Ungarn

Ein Kappenabzeichen der Isonzo-Armee von 1915. In diesem Jahr fanden die ersten großen vier Isonzo-Schlachten und die Kämpfe auf der Hochfläche von Lavarone statt. Dessen Verbreitung sollte den Patriotismus im Volk und unter den Soldaten an der italienischen Front stärken.

 

  1. Kappenabzeichen zum „Kriegsgräbertag“ 1918.

Verbreitung: 1918 in der Ersten Republik

Der „Kriegsgräbertag“ fand zwischen Oktober und November 1918 statt und war kein offizieller, landesweiter Feiertag, sondern ein Ausdruck der tiefen Trauer und des Endes einer Ära, da die Donaumonarchie im November 1918 in einzelne Republiken zerfiel. Gedenkfeiern fanden informell an verschiedenen Orten statt, oft spontan, um die gefallenen Soldaten und „die gute alte Zeit“ zu ehren, bevor die Strukturen der alten Monarchie komplett verschwanden.

 

  1. Das imperiale Ballonbeobachterabzeichen der k.u.k. Armee.

Verbreitung: 1915 – 1918 an Späher im österreichisch-ungarischen Heer.

Dies war ein Leistungsabzeichen für erfolgreiche Späher die an der Front als Beobachter in Fesselballons unterwegs waren.

Achtung, dieses Abzeichen wurde auch in einer etwas anderen Variation vom deutschen Kaiserreich und später auch noch etwas verändert vom Dritten Reich verwendet.

 

  1. u. K. Kappenabzeichen der 3. Armee

Verbreitung: 1916 – 1918 in Österreich-Ungarn an Mitglieder der 3. Armee

Dies ist ein Kappenabzeichen der 3. Armee des österreichisch-ungarischen Heeres welches 1914-1915 die Front in den Karpaten gegen die zaristische Armee hielt, jedoch letztendlich die Front aufgeben musste. Das Abzeichen diente als Würdigung der Leistungen der 3. Armee sowie als Andenken an die Opfer.

  1. u. K. Kappenabzeichen von Weihnachten 1914

Verbreitung: Weihnachten 1914 an die österreichisch-ungarische 1. Armee an der Front

Dieses Abzeichen wurde an die Mitglieder der 1. Armee des österreichisch-ungarischen Heeres als eine Art Weihnachtsgeschenk im Jahre 1914 verteilt (zeigt den noch zu dieser Zeit lebenden Kaiser Franz Joseph I.).

 

  1. Das österreichisch-ungarische Sturmtruppenabzeichen

Verbreitung: 1914 – 1918 an die Elite-Sturmtruppeninfanteristen des österreichisch-ungarischen Heeres.

Dieses Abzeichen wurde während des 1. WK. an Mitglieder der Elite-Sturmeinheiten der österreichisch-ungarischen Armee verliehen um ihre besonderen Fähigkeiten und Einsätze zu würdigen.

 

  1. Unbekannt

 

 

  1. österreichisch-ungarisches Patriotika-Abzeichen

Verbreitung: 1915 – 1918 in Österreich-Ungarn

Dieser Anstecker ist ein österreichisch-ungarisches Patriotika-Abzeichen aus dem Jahre 1915.

Es zeigt eine goldene Ähre mit der Aufschrift „Jeder Ähr ein Sieg mehr“. Dies sollte aussagen, dass jede geerntete Ähre einen Beitrag zum Kriegsdienst leisten sollte. Dieses Abzeichen wurde zur Unterstützung der Kriegsanstrengungen an der Heimatfront verkauft

 

Dieses Abzeichen ist vielleicht eine Art Andenken an die gefallenen Soldaten der Gebirgsschlachten in den Dolomiten und den Karpaten (die Blume im unteren Bereich steht meist symbolisch für den alpinen Raum)

 

 

 

  1. Patriotisches Kappenabzeichen

Verbreitung: 1917 – 1918 im deutschen Kaiserreich und Österreich-Ungarn

Ein patriotisches Kappenabzeichen, dass an Truppen der kaiserlichen Wehrmacht und des österreichisch-ungarischen Heeres verteilt wurde. Es dient möglicherweise als Erinnerungsstück an die gemeinsam gefochtenen Schlachten 1914-1917 womöglich speziell an der Ostfront, da diese bereits 1917 durch die Oktoberrevolution zusammenfiel.

 

  1. Unsicher

Hierbei fand ich verschiedene Ergebnisse:

  • Ein Abzeichen, dass an die ukrainischen Soldaten Galiziens verteilt wurde für ihre besonderen Taten und ihrer Loyalität zur Monarchie.
  • Ein patriotisches Abzeichen für ukrainische Soldaten, dass die am 23. Juni. 1917 deklarierte Unabhängigkeit der Ukraine feierte.

 

  1. Patriotischer Anstecker

Verbreitung: 1917 – 1918 in Österreich-Ungarn

Ein patriotisches Abzeichen, dass gegen Ende des 1. WK. an Mitglieder des Landsturms verteilt wurde.

Der „Landsturm“ beschrieb das letzte Aufgebot aller Wehrpflichtigen, die weder dem regulären Heer, noch der Marine angehörten, um das Land gegen einen immer wahrscheinlicher werdenden feindlichen Einfall zu verteidigen.

Die Zahl „9“ könnte sich auf ein spezifisches Bataillon oder Regiment beziehen, wie z.B. das Landsturm-Infanterie-Bataillon Offenburg Nr. 9.

 

  1. Ein Kappenabzeichen der K.u.K. Sappeur-Truppe

Verbreitung: 1918 in der Ersten Republik Österreich

Die Sappeure waren eine eigenständige Waffengattung der k.u.k. Landstreitkräfte. Dies waren Unterstützungstruppen welche die Arbeit von Pionieren durchführten. In Österreich-Ungarn wurde diese Truppengattung im Jahre 1913 eingeführt. Dieses Abzeichen ehrt ihre Tätigkeiten im Krieg 1914 – 1917. Dieses Abzeichen wurde 1918 an Sappeure verteilt, wohl um ihre Tätigkeiten im Krieg zu ehren.

 

  1. Unbekannt

Abzeichen in Form eines Bajonetts. Das Rote Kreuz könnte auf eine Hilfsfunktion hinweisen.

 

  1. Ein Kriegspatenschaft-Abzeichen

Verbreitung: 1915 – 1918 in Österreich-Ungarn an Mitglieder des Wohltätigkeitsprojektes der Kriegspatenschaft.

Ein Kappenabzeichen des Wohltätigkeitsprojekts „Kriegspatenschaft“ aus dem Jahre 1915, dem Gründungsjahr dieses Programmes. Es zeig den österreichisch-ungarischen Doppeladler.

 

  1. u. K. Spottabzeichen

Verbreitung: 1916 – 1917 Österreich-Ungarn

Dieses Abzeichen bezog sich auf die Rückeroberung Galiziens 1916 nach lang andauernden Kämpfen. Darauf verjagt ein österreichischer Soldat einen russischen Soldaten.

 

  1. Unbekannt

Verbreitung: Wahrscheinlich 1916 – 1918 Österreich-Ungarn

Hierbei handelt es sich um eine Anstecknadel auf welcher unter der ungarischen Stephanskrone Kaiser Karl I. und seine Frau Zita von Bourbon-Parma abgebildet sind.

 

 

  1. Krawattenklammer?

Verbreitung: Unbekannt

Bei diesem Objekt könnte es sich um eine Krawattenklammer in Form eines Revolvers handeln, ob diese jedoch etwas spezielles aussagen sollte, ist unbekannt.

 

  1. Krawattennadel?

Verbreitung: Unbekannt

Bei diesem Objekt könnte es sich um eine Krawattennadel in Form eines Flugzeugs handeln, welche womöglich an Piloten aus dem 1. WK. verteilt wurde.

 

  1. Gedenkabzeichen

Verbreitung: 1914 – 1918 Österreich-Ungarn.

Dieser Anstecker sollte als Erinnerungsstück an alle im Krieg Gefallenen dienen.

 

  1. Unbekannt

Unbekannt, ähnelt jedoch stark dem Verwundetenabzeichen des deutschen Kaiserreiches im 1. WK.

 

 

  1. Patriotischer Anstecker

Verbreitung: 1914 – 1918 Österreich-Ungarn.

Eine zivile Form des Eisernen Kreuzes als Anstecknadel. Ähnelt sehr stark der Version aus dem deutschen Reich, nur ohne die Initialen von Wilhelm, den Eichenlaubkranz und mit einer etwas anders gestalteten Krone.

 

  1. Unbekannt

Verbreitung: 1918 – 1919 in der Ersten Republik Österreich und möglicherweise auch in anderen ehemaligen Gebieten der Monarchie.

Womöglich in Kappenabzeichen, dass als Memoriam an all die gefallenen Piloten im Ersten Weltkrieg für Österreich-Ungarn gefallen sind.